Häuserfassaden mit Klinker und Putz in der Siedlung Hellweg

Straße in der Siedlung Hellweg

Siedlung Hellweg (Flinger Broich)

Stadtteil Flingern, Bebauung an/zwischen Hellweg und Benzstraße, 40235 Düsseldorf

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1929-1931

Moderne

Fritz Hofmeister
(Gesamtplanung; weitere Architekten: Hanns Bökels & Otto Biskaborn, Wilhelm Ernst, Carl Krieger, Fritz Leykauf, Hermann Schagen, Hans Spiegel, Gustav Utermann, Eduard Lyonel Wehner)

Bürohausgesellschaft m.b.H. Düsseldorf

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Siedlung Hellweg (Flinger Broich)

Unter den Bezeichnungen „Kleinstwohnungen Siedlung Flingerbroich“ und „Städtische Kleinwohnungen Flingerbroich“ entstand die Siedlung in zwei Etappen zwischen 1929 und 1931. Das Konzept für die Häuser der ersten Planungsphase stammt von Fritz Hofmeister, der acht viereinhalbgeschossige Blöcke parallel zum Hellweg aneinanderreihte. Seine Nähe zum expressionistischen Bauen verrät neben dem Einsatz von Klinker und Putz zur Differenzierung der Fassaden noch der parziell ausgeführte Plan, die Gebäudeecken an den Kreuzungspunkten von Hellweg und Bruchstraße beziehungsweise Ronsdorfer Straße (heute Dieselstraße) platzartig aufzuweiten. Wie am Hellweg 88 sollten die Gebäudeecken sägezahnartig zurückspringen.

Im Übrigen ist bereits der erste Bauabschnitt von einer starken Tendenz zur Standardisierung geprägt. Die 520 Wohnungen waren haustechnisch zwar nicht innovativ, aber auf einem zeitgemäßen Stand. Die unterschiedlichen Wohnungszuschnitte sind den Straßenfassaden nicht anzusehen. In strengster Symmetrie werden die drei Fenstertypen variiert, mit denen die gesamte Anlage auskommt. Es ergeben sich serielle Fassadenbilder, die auf der Straßenseite durch die Treppenhäuser mit ihren hervorgehobenen Eingängen vergleichsweise stark rhythmisiert sind, sich auf der Rückseite aber auf das Prinzip der Lochfassade zubewegen. Diese wird noch im selben Wohnungsbauprogramm realisiert: In der zweiten Phase des Siedlungsprojektes ab 1930 wurden die Blöcke am Hellweg durch nord-südlich ausgerichtete, wie in der Karlsruher Dammerstock-Siedlung kammartig angeordnete Zeilen zwischen Benzstraße und Ronsdorfer Straße ergänzt. Die auf dem grünen Rasen stehenden, flach gedeckten, dreieinhalbgeschossigen Kuben begnügen sich mit weiter vereinheitlichten Fensterformaten auf schmucklosen Fassaden. Auf backsteingerahmte Eingangstüren und vorspringende Treppenhausrisalite wurde allerdings auch hier nicht verzichtet.

Autor: Birgit Gropp
Zuletzt geändert am 04.07.2019

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

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