Haus Kaiser 2

Burgstraße 6, 41747 Viersen

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IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt

1952–1953

Moderne

Architekt Bernhard Pfau

Walter Kaiser

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Haus Kaiser 2

Weil sein Haus in der Viersener Innenstadt (Kaiser 1) nach dem Zweiten Weltkrieg durch die britischen Besatzungsbehörden beschlagnahmt worden war, ließ Kaiser auf dem Nachbargrundstück 1952/1953 Wand an Wand mit diesem ein neues Wohnhaus planen, abermals vom – inzwischen renommierten – Architekten Bernhard Pfau. Pfau, der inzwischen zahlreiche Wohnhäuser und Großprojekte – unter anderem das Haus der Glasindustrie in Düsseldorf – realisiert hatte, legte dazu einen Entwurf vor, der sich in vielerlei Hinsicht auf das erste Gebäude bezog und zugleich noch klarer und konsequenter in der Gestaltung war. Das Haus ist insgesamt kleiner dimensioniert, im Grundriss und der Raumvorstellung jedoch mit dem Vorgänger vergleichbar. Wie beim früheren Entwurf fällt auch in der Burgstraße 6 wieder die bedachte Wahl hochwertiger Materialien für Einbauschränke, Bodenbeläge und Oberflächen ins Auge. Einen besonderen Stellenwert haben Glasbausteine: Zu einem Raster von gegeneinander verschobenen, rechteckigen Feldern zusammengesetzt und durch ein Eisenbetongerüst gehalten, dominieren sie die flächige Straßenfront und lassen sie nüchtern wie ein Fabrik- oder Werkstattgebäude erscheinen. Im Inneren verliehen sie dem extrem sparsam eingerichteten Wohnzimmer sowie dem Treppenhaus mit Geländern aus Drahtglas und eleganten Bandeisenstäben ein gleichmäßiges, wohnliches Licht, das mit der großflächigen Verglasung zum Garten ein Kontinuum bildet.

Autor: Birgit Gropp
Zuletzt geändert am 06.10.2020

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Ein-/Zweifamilienhäuser

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