Außenansicht des Gemeindezentrums mit der ev. Kreuzkirche rechts im Hintergrund

Blick durch eine Tür in den Gemeindesaal

Gemeindezentrum der ev. Kreuzkirche Düsseldorf

Collenbachstraße 10, 40476 Düsseldorf

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denkmalgeschütztes Objekt

1929–1930

Moderne

Architekt Karl Wach
(Architekt)
Heinrich Rosskotten
(Architekt)

Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf

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Gemeindezentrum der ev. Kreuzkirche Düsseldorf

Die 1910 von Carl Wilhelm Schleicher noch im neoromanischen Stil erbaute evangelische Kreuzkirche sollte um ein Gemeindezentrum ergänzt werden. Die Gemeinde schrieb dazu 1929 einen Wettbewerb unter den evangelischen Architekten Düsseldorfs aus. Ausgeführt wurde der Entwurf des Wettbewerbssiegers, Baurat Heinrich Rosskotten, der gemeinsam mit Karl Wach ein Büro in Düsseldorf betrieb. Rosskottens Entwurf überzeugte nicht nur mit einem vielseitigen Raumangebot sowie klarer, linearer und schlichter Formensprache, sondern vor allem durch die städtebaulich geschickte Vermittlung zwischen gründerzeitlicher Blockrandbebauung in der Pfalzstraße und dem monumentalen Kirchenbau in der Collenbachstraße.

Eine 1893 errichtete Kleinkinderschule und ein fünf Jahre später erbauter Betsaal wurden abgerissen und durch einen in der Höhe gestaffelten Gebäudekomplex ersetzt. Der flach gedeckte, weiß verputzte, höhere Gebäudeteil an der Pfalzstraße ist zweigeschossig und nimmt im Obergeschoss einen großen und einen kleinen Saal mit Bühne auf, die ursprünglich miteinander verbunden werden konnten. Die Innenausstattung mit hochwertigen Materialien und eleganten Leuchtmitteln sorgt für eine gediegene, festliche Atmosphäre. Der Saalbau und die Kirche werden durch einen niedrigeren, mit einem Walmdach gedeckten, aber immer noch zweigeschossigen Flügel verbunden. Durch seinen gebogenen Verlauf entlang der Collenbachstraße öffnet sich zur Straße hin ein Platz, an dessen nördlichem Ende die neoromanische Kirche monumental aufragt. Das eiserne Tor in dem Verbindungsflügel stellt den Zugang zum hufeisenförmigen Innenhof des Gemeindezentrums dar, von dem aus sich sämtliche Funktionen erschließen; dazu gehörten ein Kindergarten mit Spielplatz, Räume für den Frauenverein und die Jugendpflege (nach Geschlechtern getrennt), Konfirmandensäle, Büro- und Gemeinderäume sowie die Wohnungen von Pfarrschwestern und Kastellan. Der Zugang zum Saalbau erfolgte über eine Portalanlage, die ebenfalls vom Innenhof zu erreichen war.

Nur die Räume im Erdgeschoss unterhalb des Saales waren von der Straße her zugänglich; sie waren von Anfang an für die Vermietung an die städtische Sparkasse bestimmt. Der höchste Gebäudeteil vermittelt zu anschließenden älteren Wohnbebauung. Er sieht wie ein Wohngebäude aus, beherbergt aber nur ein Treppenhaus und den Bühnenraum des Gemeindesaals.

Autor: Birgit Gropp
Zuletzt geändert am 11.07.2019

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Bürger- /Gemeindezentren

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